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    Flixplaner erstellt automatisch täglich beim Programmstart ein Backup und behält standardmäßig die letzten 10 auf. Zusätzlich sollten Sie manuell ein Backup anlegen ("Datenmanagement" → Backup-Bereich → "Neues Backup erstellen", optional mit Beschreibung wie "Vor Stundenplan-Neuberechnung"), und zwar insbesondere vor einer Stundenplan-Neuberechnung, vor größeren Stammdaten-Änderungen, vor einem Datenimport, zu Schuljahresbeginn als Archiv-Backup und vor einem Software-Update. Zum Wiederherstellen wählen Sie in der Backup-Übersicht das gewünschte Backup und klicken auf "Wiederherstellen". Das System zeigt vorab Details (Datum, Größe, Typ, Inhalt) und warnt deutlich: Alle aktuellen Daten werden dabei vollständig überschrieben. Es bietet deshalb an, vorher automatisch ein Backup des jetzigen Standes zu erstellen - das sollten Sie in der Regel annehmen. Nach erfolgreicher Wiederherstellung ist ein Neustart der Anwendung nötig, den das Programm direkt anbietet. Die Backups liegen standardmäßig unter C:\Users\[Benutzername]\AppData\Local\Flixplaner\Backups\; Speicherort und Aufbewahrungsdauer lassen sich in den Backup-Einstellungen anpassen.
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    Jede Lehrkraft kann einen persönlichen Online-Link erhalten, der weder Namen noch fortlaufende ID enthält, sondern einen zufällig erzeugten, stabilen Hashwert (<Basis-URL>/lehrkraft/<persönlicher Hash>). Der zugehörige QR-Code wird oben rechts auf dem gedruckten Lehrkraft-Stundenplan sowie in der Lehrkraft-Maske angezeigt und führt direkt zur persönlichen Online-Ansicht - dort sieht die Lehrkraft ihren aktuellen Stundenplan sowie eigene Vertretungen und Plus-/Minusstunden aus online freigegebenen Plänen. Damit der QR-Code auch außerhalb des Servers funktioniert, muss die Basis-URL zentral eingerichtet sein: Öffnen Sie dazu auf dem Server die "Flixplaner Online Dashboard Konfiguration", tragen Sie unter "Schritt 2 → Adresse für QR-Code" eine im Schulnetz erreichbare Adresse ein (z.B. http://servername:18888/FXP, nicht http://localhost:18888/FXP) und klicken Sie auf "Speichern". Diese Einstellung wird zentral in der gemeinsamen db.fxp gespeichert, nicht lokal pro Client - alle Flixplaner-Installationen der Schule lesen sie von dort. Bereits gedruckte QR-Codes bleiben übrigens dauerhaft gültig, da der persönliche Hash stabil bleibt, sobald er einmal erzeugt wurde.
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    Eine Plusstunde entsteht, wenn eine Lehrkraft aus einer regulären Freistunde heraus eine Vertretung übernimmt, zusätzlichen Unterricht hält oder eine Zusatzaufgabe (z.B. Verwaltung, Organisation) definiert wird. Keine Plusstunde entsteht dagegen bei einer Vertretung aus einer Doppelbesetzung heraus, weil die Lehrkraft in diesem Zeitfenster ohnehin bereits eingeplant war. Umgekehrt entsteht eine Minusstunde, wenn regulärer Unterricht ausfällt und die betroffene Lehrkraft "Abwesenheit mit Minusstunden" gewählt hat. Keine Minusstunde gibt es bei einer Fortbildung (Option "ohne Minusstunden") oder wenn die Minusstunde durch eine definierte Zusatzstunde kompensiert wird. Ein Sonderfall betrifft zusammengelegte Klassen: Unterrichtet eine Lehrkraft mehrere Klassen gleichzeitig (z.B. drei Klassen gemeinsam bei einer Chorprobe), zählt das System dies automatisch als nur eine Plusstunde, nicht als drei. Am Ende eines Halbjahres lassen sich die kumulierten Plus- und Minusstunden je Lehrkraft als Übersicht anzeigen, drucken oder exportieren.
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    Ein Vertretungsplan ist für den klassischen Fall gedacht, dass eine Lehrkraft ausfällt (Krankheit, Fortbildung) und ihr regulärer Unterricht von jemand anderem übernommen oder gestrichen wird. Eine Unterrichtsanpassung dagegen ist für Tage gedacht, an denen der normale Stundenplan nicht gilt, aber gar keine Lehrkraft fehlt - etwa der erste Schultag, eine Chorprobe, Projekttage oder ein Schulfest. Bei einer Unterrichtsanpassung sehen Sie nach der Auswahl des Datums den kompletten Tagesplan aller Klassen und aller Stunden, nicht nur die betroffenen. Sie können einzelne Stunden beliebig ändern (z.B. "Deutsch" wird zu "Chorprobe") und dabei auch mehrere Klassen zusammenlegen, sodass eine Lehrkraft mehrere Klassen gleichzeitig übernimmt. In beiden Fällen berechnet Flixplaner automatisch die entstehenden Plus- und Minusstunden. Bei der Unterrichtsanpassung lassen sich Minusstunden zusätzlich gezielt ausgleichen, indem Sie für betroffene Lehrkräfte eine manuelle Zusatzstunde mit einer Tätigkeit wie "Orga, Team & Verwaltung" hinterlegen.
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    Klicken Sie auf "Vertretungspläne" und erstellen Sie einen neuen Vertretungsplan mit Bezeichnung (z.B. "Vertretung 14.08.2025") und Datum. Geben Sie dann die abwesende Lehrkraft an und wählen Sie den Grund: "Fortbildung" erzeugt keine Minusstunden, "Abwesenheit mit Minusstunden" (z.B. bei Krankheit oder privaten Gründen) schon. Das System listet automatisch alle betroffenen Unterrichtsstunden mit Klasse, Stunde und Fach auf und zeigt gleichzeitig auf der rechten Seite alle verfügbaren Vertretungskräfte - inklusive der Information, ob eine Vertretung aus einer Freistunde erfolgt (ergibt eine Plusstunde) oder aus einer Doppelbesetzung (keine Plusstunde, da die Lehrkraft ohnehin eingeplant war). Per Drag & Drop ziehen Sie eine verfügbare Lehrkraft auf die zu vertretende Stunde. Eine Zusammenfassung zeigt abschließend, wer abwesend ist, wer welche Vertretung mit welchen Plus-/Minusstunden übernimmt. Danach speichern Sie den Vertretungsplan und können ihn drucken, etwa als Lehrerzimmer-Aushang.
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    Dafür gibt es die Analyse "Planungsumsetzung" im Dialog "Ergebnisse & Analysen" (Button im Ribbon der Stundenplanung). Sie vergleicht für jede Lehrkraft-Klasse-Fach-Kombination die ursprünglich erstellte Zuweisung mit dem, was der Algorithmus tatsächlich eingeplant hat - inklusive Lehrkraft und Stundenzahl. Eine Tabelle zeigt je Zeile einen Status-Indikator: Grün bedeutet, Lehrkraft und Stundenzahl stimmen überein. Orange steht für eine Warnung, etwa wenn die Stundenzahl passt, aber eine andere Lehrkraft eingeplant wurde, oder wenn mehr Stunden als geplant zustande kamen (kann in Ordnung sein). Rot markiert ein echtes Problem: weniger Stunden als geplant, oder sowohl Lehrkraft als auch Stundenzahl weichen ab. Abweichungen werden zusätzlich als Badge mit der genauen Differenz angezeigt (z.B. "-2"). Bei roten Einträgen lohnt sich der Blick auf Verfügbarkeiten und Constraints der betroffenen Lehrkraft - oft konnte die Zuweisung schlicht nicht eingeplant werden, weil zu wenig freie Slots übrig waren.
  • Wie richte ich die Pausenaufsicht ein?

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    Öffnen Sie "Intelligente Stundenplanung" und klicken Sie in der Ribbon-Gruppe "Ausgabe" im Dropdown "Pausenaufsicht" auf "Pausenaufsicht verwalten". Der Dialog zeigt eine Matrix mit allen Pausenzeiten (Frühaufsicht, Zwischenpausen, Nachaufsicht) in den Zeilen und den Wochentagen in den Spalten; in den Zellen erscheinen die jeweils verfügbaren Lehrkräfte. Über die Checkbox "Konkrete Verfügbarkeit" wählen Sie, wie großzügig die Verfügbarkeit ermittelt wird: Im Standard-Modus (Haken aus) werden alle Lehrkräfte gezeigt, die an dem Tag grundsätzlich arbeiten. Mit gesetztem Haken werden nur Lehrkräfte angezeigt, die laut Stundenplan tatsächlich unmittelbar vor oder nach der jeweiligen Pause unterrichten - für die Frühaufsicht konkret: Lehrkraft unterrichtet in der 1. Stunde. Zugewiesen wird per Klick auf die farbigen Lehrkraft-Badges in den Zellen (0 bis n Lehrkräfte pro Pause möglich); "Speichern" wird erst aktiv, sobald Änderungen vorliegen. Unterhalb der Matrix hilft eine Verfügbarkeitsübersicht mit vertraglichen und verbleibenden Reststunden bei der fairen Verteilung. Gedruckt werden kann sowohl die Liste der verfügbaren als auch der tatsächlich zugewiesenen Lehrkräfte je Pause.
  • Was bewirken "Intelligent Kopieren" und "Intelligent Tauschen"?

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    Beide Funktionen finden Sie in der rechten Sidebar, sobald Sie eine bereits platzierte Stunde anklicken. "Intelligent Kopieren" ist hilfreich, wenn von einem Fach in einer Klasse schon eine Stunde platziert ist und die übrigen Wochenstunden noch verteilt werden müssen: Klicken Sie die platzierte Stunde an, dann "Intelligent Kopieren" - das System analysiert automatisch, wie viele weitere Stunden dieses Fachs die Klasse noch benötigt und zeigt alle möglichen Positionen dafür an. "Intelligent Tauschen" gibt es in mehreren Varianten: "Am Tag tauschen" tauscht zwei Stunden innerhalb desselben Tages, "Stunden in der Woche tauschen" tauscht Stunden an unterschiedlichen Tagen und beliebiger Stundennummer, und "Klassenübergreifend tauschen" tauscht Lehrkräfte zwischen Klassen zur gleichen Zeit. In allen Fällen ermittelt das System selbstständig, welche Tausch-Partner überhaupt infrage kommen, sodass keine Konflikte entstehen. Beide Assistenten sparen gegenüber manuellem Drag & Drop viel Zeit, weil Sie nicht selbst nach passenden freien Slots oder Tauschpartnern suchen müssen.
  • Wie stelle ich den vorherigen Stundenplan wieder her?

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    Flixplaner sichert automatisch den vorherigen Stand, direkt bevor eine neue Stundenplan-Berechnung startet. Stellt sich danach heraus, dass der neue Vorschlag schlechter war oder bereits umfangreiche manuelle Nacharbeit am alten Plan investiert wurde, öffnen Sie die "Intelligente Stundenplanung" und klicken im Ribbon in der Gruppe "Verwaltung" auf "Vorherigen Plan wiederherstellen". Nach einer Sicherheitsabfrage entfernt Flixplaner den aktuellen Plan und lädt den automatisch gesicherten vorherigen Stand. Wichtig: Es wird immer nur der direkt vorherige Plan aufbewahrt. Berechnen Sie mehrfach hintereinander neu, wird der ältere Sicherungsstand jeweils durch den letzten Stand vor der jüngsten Berechnung ersetzt - Sie können also nicht beliebig weit zurückspringen, sondern nur einen Schritt.
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    Nicht unbedingt - Flixplaner bietet dafür zwei unterschiedliche Funktionen, je nachdem, was sich geändert hat. "Stammdaten aktualisieren" lädt lediglich Lehrkräfte, Fächer, Klassen, Räume und Regeln neu aus der Datenbank, ohne den bestehenden Stundenplan anzutasten - sinnvoll etwa, wenn Sie eine Lehrkraft-Qualifikation nachgetragen, Klassenbedarfe angepasst oder eine neue Regel erstellt haben, während Sie bereits im Stundenplan-Editor arbeiten. Haben Sie dagegen tatsächlich neue Unterrichtszuweisungen erstellt oder gelöscht, verwenden Sie stattdessen "Stundenplan aktualisieren" (neben "Stundenplan berechnen"). Hier stehen drei Modi zur Wahl: "Nur neue Stunden hinzufügen" (schnell, bestehender Plan bleibt unverändert), "Konflikte auflösen" (nur Stunden mit tatsächlichen Konflikten werden neu platziert) und "Komplett neu optimieren" (wie eine normale Berechnung, aber mit Präferenz für bereits bestehende Positionen). Der Vorteil gegenüber einer kompletten Neuberechnung: kleinere Änderungen bleiben stabil, ein bereits an Lehrkräfte und Klassen kommunizierter Stundenplan wird nicht unnötig durcheinandergewirbelt.
  • Was ist das Journal im Stundenplan-Editor?

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    Das Journal ist ein automatisches Protokoll, das jede Stunde erfasst, die Sie per Drag & Drop in den Papierkorb ziehen oder anderweitig aus dem Stundenplan entfernen. Ohne dieses Protokoll können bei der manuellen Bearbeitung leicht Stunden "vergessen" werden, sodass am Ende Unterricht im Plan fehlt. In der rechten Sidebar zeigt ein "Journal"-Button ein Badge mit der Anzahl offener Einträge. Jeder Eintrag zeigt Fach, Lehrkraft, Klasse sowie Tag und Stunde der ursprünglichen Position und ist farblich nach Alter priorisiert: Grau bei unter 5 Minuten (kein Handlungsbedarf), Orange bei 5-15 Minuten, Rot bei über 15 Minuten (dringender Handlungsbedarf). Einzelne Einträge können Sie entfernen, sobald die Stunde neu platziert wurde, oder mit "Alle löschen" das gesamte Journal leeren. Wichtig zu wissen: Das Journal macht nichts rückgängig, es erinnert Sie nur daran, was noch fehlt - die zugrundeliegende Unterrichtszuweisung bleibt in jedem Fall bestehen. Tipp: Werfen Sie vor Abschluss einer Planung immer einen Blick ins Journal; ein leeres Journal bestätigt, dass nichts vergessen wurde.
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    Ein Doppelklick auf eine belegte Unterrichtsstunde (funktioniert in allen Ansichten - Klassen, Lehrer, Lehrerzimmer, Räume) öffnet einen Details-Dialog mit Klasse, Fach, Schulstunde, Uhrzeit sowie der aktuell zugewiesenen Lehrkraft und dem Raum. Bearbeitbar sind ausschließlich Lehrkraft und Raum über je ein Dropdown mit allen verfügbaren, alphabetisch sortierten Optionen - Klasse, Fach und Zeit lassen sich hier nicht ändern. Der Dialog zeigt außerdem eine Regelwerk-Information: Ein grüner Hinweis "Zugewiesen durch Regelwerk: [Name]" bedeutet, die Stunde wurde automatisch erzeugt - Änderungen sind möglich, das Regelwerk greift danach aber nicht mehr. Ein oranger Warnhinweis "WICHTIG: Kein Regelwerk greift..." erscheint bei bereits manuell erstellten oder geänderten Zuweisungen; hier verlangt das System vor dem Speichern eine zusätzliche Bestätigung. Der Button "Übernehmen" wird erst aktiv, wenn Sie tatsächlich etwas geändert haben. Nach dem Speichern aktualisiert sich die Matrix automatisch, ohne dass Sie manuell neu laden müssen. Leere Stunden ohne Zuweisung reagieren übrigens nicht auf den Doppelklick.
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    Klicken Sie auf die gewünschte Stunde (z.B. "Deutsch, 1A, RI"), halten Sie die Maustaste gedrückt und ziehen Sie sie an die neue Position. Während des Ziehens markiert das System die Zielposition farbig: Grün bedeutet, die Verschiebung ist ohne Konflikte möglich, Rot zeigt einen Konflikt (Lehrkraft nicht verfügbar, Raum belegt) und Gelb eine Warnung (möglich, aber suboptimal). Bei einer roten Markierung nennt das System nach dem Loslassen den genauen Grund, zum Beispiel "Lehrkraft Sandra Richter unterrichtet bereits in Klasse 2B" oder "Raum 1A ist belegt". Bei Grün wird die Stunde direkt an der neuen Position platziert. Zum Löschen einer Stunde reicht ein Rechtsklick und "Stunde entfernen" mit anschließender Bestätigung. Wichtig: Die zugrundeliegende Unterrichtszuweisung bleibt dabei bestehen, nur die Platzierung im Stundenplan wird entfernt - die Stunde landet stattdessen im Journal (siehe dazu die separate Frage zum Journal) und muss später neu eingeplant werden.
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    Für erste Tests eignet sich "Schnell" (2-3 Minuten): schnelle Rückmeldung, ob die Konfiguration grundsätzlich funktioniert, mit einer Qualität von etwa 65-75%. Für die normale Arbeit ist "Ausgewogen" (5-8 Minuten) das beste Preis-Leistungs-Verhältnis mit rund 80-90% Qualität und für die meisten Schulen die empfohlene Wahl. Für die finale Version, die tatsächlich gedruckt und verteilt wird, lohnt sich "Qualität" (10-15 Minuten, 85-95%). "Maximum" (15-30 Minuten) reservieren Sie für den Fall, dass "Qualität" nicht ausreicht, oder für sehr große Schulen mit über 25 Klassen. Ein sinnvoller Workflow: erst "Schnell" berechnen, die Warnungen analysieren und zu restriktive Stammdaten lockern, dann "Ausgewogen" für die eigentliche Arbeit nutzen, per Drag & Drop feintunen und erst ganz am Ende mit "Qualität" die finale Version erzeugen. Realistisch sind 85-95% ein exzellentes Ergebnis - ein perfekter Stundenplan mit 100% ist praktisch nie möglich, da viele Ziele (z.B. alle Fächer früh, keine Springstunden) miteinander konkurrieren.
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    Mehrere Einstellungen bei der Stundenplanberechnung - etwa Lehrkräfte-Bereitschaft, Vertragsstunden respektieren oder gleichmäßige Fachverteilung - bieten drei Stufen: "Nicht berücksichtigen" ignoriert die Regel komplett, "Muss erfüllt werden" setzt sie zwingend durch, und "Sollte erfüllt werden" versucht sie zu erfüllen, weicht bei Bedarf aber ab. "Muss" garantiert zwar die Einhaltung, kann aber bei knappen Ressourcen dazu führen, dass für manche Klassen gar keine Lösung mehr gefunden wird - etwa weil früh berechnete Klassen die verfügbaren Lehrkräfte bereits "aufbrauchen" und für später berechnete Klassen keine gültigen Zuweisungen mehr übrig bleiben (der Stundenplan wird klassenweise, also sequenziell, berechnet). Für die meisten Schulen ist deshalb "Sollte erfüllt werden" der beste Kompromiss: Die Regel wird bevorzugt eingehalten, Überschreitungen werden in der Bewertung negativ gewichtet, aber bei knappen Ressourcen findet das System trotzdem eine Lösung statt komplett zu scheitern. Wie stark eine Regel wiegt, lässt sich zusätzlich über die Prioritäts-Schieberegler (1-5) feinjustieren.
  • Was zeigt mir die Deputatsübersicht?

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    Die Deputatsübersicht zeigt auf einen Blick, wie stark jede Lehrkraft durch die aktuellen Zuweisungen bereits verplant ist im Verhältnis zum vertraglich vereinbarten Deputat - noch bevor Sie den Stundenplan berechnen. Sie erreichen sie entweder über den Ribbon-Button "Deputatsübersicht" in der Zuweisungs-Übersicht oder aus dem Matrix-Dialog heraus. Oben zeigen Kennzahl-Kacheln die Anzahl berücksichtigter Lehrkräfte, die Summe aller gewichteten verplanten Stunden, das gesamte Deputat, die durchschnittliche Auslastung und die Anzahl überplanter Lehrkräfte. Jede Lehrkraft erscheint danach mit einem Auslastungsbalken (grün = noch Kapazität frei, blau = voll verplant, rot = überplant) sowie der genauen Angabe wie "92 % / 16,5 von 18 Std.". Klicken Sie auf eine Lehrkraft-Zeile, um die Berechnung je Fach-Klasse-Kombination transparent aufgeklappt zu sehen - inklusive der Gewichtung nach Slot-Länge und Fach-Faktor. Beiträge aus Team-Teaching bzw. Doppelsteckung sind dabei mit dem Badge "Parallel" gekennzeichnet. Nutzen Sie die Übersicht besonders vor der Stundenplan-Generierung und bei Fächern mit Sonderzeiten wie 25-Minuten-Slots.
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    Die automatische Prüf- und Korrekturfunktion überprüft alle Ihre Unterrichtszuweisungen auf Konsistenz und schlägt automatisch Korrekturen vor. Sie erreichen sie über "Unterrichtszuweisungen" und dort den Button "Alle prüfen" im Ribbon (Gruppe "Ansicht"). Geprüft werden drei Dinge: die Verfügbarkeit der jeweiligen Lehrkraft (nicht verfügbare Tage bzw. Stunden werden automatisch entfernt), die Kompatibilität mit den Fachanforderungen (Stundenlänge, Doppelstunden- und Frühstunden-Präferenzen) sowie die Wochenstunden-Konsistenz (bei flexiblen Zuweisungen aus den Klassenanforderungen, bei festen aus der tatsächlich festgelegten Stundenzahl). Der Dialog zeigt anschließend jede betroffene Zuweisung mit einer Beschreibung der vorgeschlagenen Änderung, zum Beispiel "Wochenstunden korrigiert: von 0 auf 6 Std./Woche". Erst ein Klick auf "Änderungen übernehmen" speichert die Korrekturen tatsächlich. Nutzen Sie die Prüfung nach dem Erstellen neuer Zuweisungen, nach Änderungen an Lehrkraft-Verfügbarkeiten oder Fachanforderungen, nach einem Datenimport und grundsätzlich vor jeder Stundenplan-Generierung.
  • Wie konfiguriere ich eine Doppelbelegung, z.B. für Schwimmen?

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    Bei einer Doppelbelegung unterrichten zwei Lehrkräfte gleichzeitig dieselbe Klasse gleichberechtigt - typisch bei Schwimmen (Sicherheit) oder Sport mit großen Gruppen. Das unterscheidet sich von einer Doppelsteckung, bei der eine sonderpädagogische Fachkraft zusätzlich zur primären Lehrkraft im Unterricht ist. Markieren Sie zunächst in den Fach-Stammdaten (z.B. "Schwimmen") die Option "Doppelbelegung erforderlich". Legen Sie danach zwei Zuweisungen an, die in Klasse, Fach und Stundenzahl übereinstimmen müssen: eine primäre Zuweisung für die Lehrkraft, die den Hauptinhalt unterrichtet, und eine sekundäre für die Lehrkraft, die Sicherheit bzw. Unterstützung übernimmt. Da beide Lehrkräfte gleichzeitig anwesend sein müssen, empfiehlt sich entweder eine feste Zuweisung (etwa bei einem extern gebuchten Schwimmbad) oder ein gemeinsames Unterrichtsband, damit das System beide automatisch zur selben Zeit einplant. Bei Vertretung gilt: Fällt die primäre oder sekundäre Lehrkraft aus und die andere unterrichtet allein weiter, entsteht dafür keine Plusstunde, da beide ohnehin eingeplant waren.
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    Beide Funktionen erlauben parallelen Unterricht im selben Raum, unterscheiden sich aber grundlegend: Bei der Klassenzusammenlegung unterrichtet eine gemeinsame Lehrkraft dasselbe Fach für mehrere Klassen gleichzeitig - konfiguriert wird das pro Zuweisung (über ein Band plus Checkbox), und die Stundenzählung erfolgt nur einmal für die Lehrkraft. Beim Lernatelier hat dagegen jede Klasse ihre eigene Lehrkraft und ihr eigenes Fach - konfiguriert wird das einmalig auf Raum-Ebene über die Checkbox "Nicht exklusiv (Lernatelier)" in den Stammdaten. Jede Lehrkraft zählt hier ganz normal, kein Band nötig. Als Faustregel: Wenn eine Lehrkraft ein Fach für mehrere Klassen gemeinsam unterrichtet (z.B. Sport für 1A+1B+1C), nutzen Sie die Klassenzusammenlegung. Wenn mehrere Lehrkräfte mit unterschiedlichen Fächern parallel im selben großen Raum arbeiten (z.B. ein Selbstlernzentrum), nutzen Sie das Lernatelier. Beide Konzepte sind unabhängig voneinander und lassen sich bei Bedarf im selben Raum kombinieren.
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    Die Klassenzusammenlegung erlaubt, dass eine Lehrkraft mehrere Klassen zeitgleich unterrichtet - sinnvoll etwa bei kleiner Schülerzahl oder für Fächer wie Sport, Musik oder Kunst. Drei Bedingungen müssen erfüllt sein: Das Fach muss unter "Stammdaten > Fächer" als kombinierbar markiert sein ("Dieses Fach kann mit anderen Klassen zusammen unterrichtet werden" - Kernfächer wie Mathe oder Deutsch sollten diese Option normalerweise NICHT haben), alle beteiligten Zuweisungen müssen im selben Unterrichtsband liegen, und bei jeder einzelnen Zuweisung muss die Checkbox "Mehrere Klassen gleichzeitig unterrichten (Klassenzusammenlegung)" aktiviert sein. Legen Sie dazu für jede Klasse eine eigene Zuweisung an, aber mit identischer Lehrkraft, identischem Fach, identischem Raum und demselben Band-Namen (z.B. "Sport-I"). Bei der Berechnung plant das System alle Klassen automatisch zur exakt gleichen Zeit ein, im Stundenplan erscheint eine gemeinsame Stunde statt mehrerer Einzelstunden. Wichtig für die Deputats-Berechnung: Die Lehrkraft-Belastung zählt dabei nur einmal, nicht mehrfach - drei zusammengelegte Klassen ergeben also 1,0 Stunden Belastung, nicht 3,0.