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Tutorials & Anleitungen

Hilfreiche Anleitungen und Best Practices

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47 Themen 47 Beiträge
  • Was ist das Journal im Stundenplan-Editor?

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    Das Journal ist ein automatisches Protokoll, das jede Stunde erfasst, die Sie per Drag & Drop in den Papierkorb ziehen oder anderweitig aus dem Stundenplan entfernen. Ohne dieses Protokoll können bei der manuellen Bearbeitung leicht Stunden "vergessen" werden, sodass am Ende Unterricht im Plan fehlt. In der rechten Sidebar zeigt ein "Journal"-Button ein Badge mit der Anzahl offener Einträge. Jeder Eintrag zeigt Fach, Lehrkraft, Klasse sowie Tag und Stunde der ursprünglichen Position und ist farblich nach Alter priorisiert: Grau bei unter 5 Minuten (kein Handlungsbedarf), Orange bei 5-15 Minuten, Rot bei über 15 Minuten (dringender Handlungsbedarf). Einzelne Einträge können Sie entfernen, sobald die Stunde neu platziert wurde, oder mit "Alle löschen" das gesamte Journal leeren. Wichtig zu wissen: Das Journal macht nichts rückgängig, es erinnert Sie nur daran, was noch fehlt - die zugrundeliegende Unterrichtszuweisung bleibt in jedem Fall bestehen. Tipp: Werfen Sie vor Abschluss einer Planung immer einen Blick ins Journal; ein leeres Journal bestätigt, dass nichts vergessen wurde.
  • Wie ändere ich nachträglich nur die Lehrkraft oder den Raum einer einzelnen Stunde?

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    Ein Doppelklick auf eine belegte Unterrichtsstunde (funktioniert in allen Ansichten - Klassen, Lehrer, Lehrerzimmer, Räume) öffnet einen Details-Dialog mit Klasse, Fach, Schulstunde, Uhrzeit sowie der aktuell zugewiesenen Lehrkraft und dem Raum. Bearbeitbar sind ausschließlich Lehrkraft und Raum über je ein Dropdown mit allen verfügbaren, alphabetisch sortierten Optionen - Klasse, Fach und Zeit lassen sich hier nicht ändern. Der Dialog zeigt außerdem eine Regelwerk-Information: Ein grüner Hinweis "Zugewiesen durch Regelwerk: [Name]" bedeutet, die Stunde wurde automatisch erzeugt - Änderungen sind möglich, das Regelwerk greift danach aber nicht mehr. Ein oranger Warnhinweis "WICHTIG: Kein Regelwerk greift..." erscheint bei bereits manuell erstellten oder geänderten Zuweisungen; hier verlangt das System vor dem Speichern eine zusätzliche Bestätigung. Der Button "Übernehmen" wird erst aktiv, wenn Sie tatsächlich etwas geändert haben. Nach dem Speichern aktualisiert sich die Matrix automatisch, ohne dass Sie manuell neu laden müssen. Leere Stunden ohne Zuweisung reagieren übrigens nicht auf den Doppelklick.
  • Wie verschiebe ich eine Unterrichtsstunde manuell im fertigen Stundenplan?

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    Klicken Sie auf die gewünschte Stunde (z.B. "Deutsch, 1A, RI"), halten Sie die Maustaste gedrückt und ziehen Sie sie an die neue Position. Während des Ziehens markiert das System die Zielposition farbig: Grün bedeutet, die Verschiebung ist ohne Konflikte möglich, Rot zeigt einen Konflikt (Lehrkraft nicht verfügbar, Raum belegt) und Gelb eine Warnung (möglich, aber suboptimal). Bei einer roten Markierung nennt das System nach dem Loslassen den genauen Grund, zum Beispiel "Lehrkraft Sandra Richter unterrichtet bereits in Klasse 2B" oder "Raum 1A ist belegt". Bei Grün wird die Stunde direkt an der neuen Position platziert. Zum Löschen einer Stunde reicht ein Rechtsklick und "Stunde entfernen" mit anschließender Bestätigung. Wichtig: Die zugrundeliegende Unterrichtszuweisung bleibt dabei bestehen, nur die Platzierung im Stundenplan wird entfernt - die Stunde landet stattdessen im Journal (siehe dazu die separate Frage zum Journal) und muss später neu eingeplant werden.
  • Welchen Optimierungsmodus sollte ich für die Stundenplan-Berechnung wählen?

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    Für erste Tests eignet sich "Schnell" (2-3 Minuten): schnelle Rückmeldung, ob die Konfiguration grundsätzlich funktioniert, mit einer Qualität von etwa 65-75%. Für die normale Arbeit ist "Ausgewogen" (5-8 Minuten) das beste Preis-Leistungs-Verhältnis mit rund 80-90% Qualität und für die meisten Schulen die empfohlene Wahl. Für die finale Version, die tatsächlich gedruckt und verteilt wird, lohnt sich "Qualität" (10-15 Minuten, 85-95%). "Maximum" (15-30 Minuten) reservieren Sie für den Fall, dass "Qualität" nicht ausreicht, oder für sehr große Schulen mit über 25 Klassen. Ein sinnvoller Workflow: erst "Schnell" berechnen, die Warnungen analysieren und zu restriktive Stammdaten lockern, dann "Ausgewogen" für die eigentliche Arbeit nutzen, per Drag & Drop feintunen und erst ganz am Ende mit "Qualität" die finale Version erzeugen. Realistisch sind 85-95% ein exzellentes Ergebnis - ein perfekter Stundenplan mit 100% ist praktisch nie möglich, da viele Ziele (z.B. alle Fächer früh, keine Springstunden) miteinander konkurrieren.
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    Mehrere Einstellungen bei der Stundenplanberechnung - etwa Lehrkräfte-Bereitschaft, Vertragsstunden respektieren oder gleichmäßige Fachverteilung - bieten drei Stufen: "Nicht berücksichtigen" ignoriert die Regel komplett, "Muss erfüllt werden" setzt sie zwingend durch, und "Sollte erfüllt werden" versucht sie zu erfüllen, weicht bei Bedarf aber ab. "Muss" garantiert zwar die Einhaltung, kann aber bei knappen Ressourcen dazu führen, dass für manche Klassen gar keine Lösung mehr gefunden wird - etwa weil früh berechnete Klassen die verfügbaren Lehrkräfte bereits "aufbrauchen" und für später berechnete Klassen keine gültigen Zuweisungen mehr übrig bleiben (der Stundenplan wird klassenweise, also sequenziell, berechnet). Für die meisten Schulen ist deshalb "Sollte erfüllt werden" der beste Kompromiss: Die Regel wird bevorzugt eingehalten, Überschreitungen werden in der Bewertung negativ gewichtet, aber bei knappen Ressourcen findet das System trotzdem eine Lösung statt komplett zu scheitern. Wie stark eine Regel wiegt, lässt sich zusätzlich über die Prioritäts-Schieberegler (1-5) feinjustieren.
  • Was zeigt mir die Deputatsübersicht?

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    Die Deputatsübersicht zeigt auf einen Blick, wie stark jede Lehrkraft durch die aktuellen Zuweisungen bereits verplant ist im Verhältnis zum vertraglich vereinbarten Deputat - noch bevor Sie den Stundenplan berechnen. Sie erreichen sie entweder über den Ribbon-Button "Deputatsübersicht" in der Zuweisungs-Übersicht oder aus dem Matrix-Dialog heraus. Oben zeigen Kennzahl-Kacheln die Anzahl berücksichtigter Lehrkräfte, die Summe aller gewichteten verplanten Stunden, das gesamte Deputat, die durchschnittliche Auslastung und die Anzahl überplanter Lehrkräfte. Jede Lehrkraft erscheint danach mit einem Auslastungsbalken (grün = noch Kapazität frei, blau = voll verplant, rot = überplant) sowie der genauen Angabe wie "92 % / 16,5 von 18 Std.". Klicken Sie auf eine Lehrkraft-Zeile, um die Berechnung je Fach-Klasse-Kombination transparent aufgeklappt zu sehen - inklusive der Gewichtung nach Slot-Länge und Fach-Faktor. Beiträge aus Team-Teaching bzw. Doppelsteckung sind dabei mit dem Badge "Parallel" gekennzeichnet. Nutzen Sie die Übersicht besonders vor der Stundenplan-Generierung und bei Fächern mit Sonderzeiten wie 25-Minuten-Slots.
  • Wozu dient die Funktion "Alle prüfen" bei den Unterrichtszuweisungen?

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    Die automatische Prüf- und Korrekturfunktion überprüft alle Ihre Unterrichtszuweisungen auf Konsistenz und schlägt automatisch Korrekturen vor. Sie erreichen sie über "Unterrichtszuweisungen" und dort den Button "Alle prüfen" im Ribbon (Gruppe "Ansicht"). Geprüft werden drei Dinge: die Verfügbarkeit der jeweiligen Lehrkraft (nicht verfügbare Tage bzw. Stunden werden automatisch entfernt), die Kompatibilität mit den Fachanforderungen (Stundenlänge, Doppelstunden- und Frühstunden-Präferenzen) sowie die Wochenstunden-Konsistenz (bei flexiblen Zuweisungen aus den Klassenanforderungen, bei festen aus der tatsächlich festgelegten Stundenzahl). Der Dialog zeigt anschließend jede betroffene Zuweisung mit einer Beschreibung der vorgeschlagenen Änderung, zum Beispiel "Wochenstunden korrigiert: von 0 auf 6 Std./Woche". Erst ein Klick auf "Änderungen übernehmen" speichert die Korrekturen tatsächlich. Nutzen Sie die Prüfung nach dem Erstellen neuer Zuweisungen, nach Änderungen an Lehrkraft-Verfügbarkeiten oder Fachanforderungen, nach einem Datenimport und grundsätzlich vor jeder Stundenplan-Generierung.
  • Wie konfiguriere ich eine Doppelbelegung, z.B. für Schwimmen?

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    Bei einer Doppelbelegung unterrichten zwei Lehrkräfte gleichzeitig dieselbe Klasse gleichberechtigt - typisch bei Schwimmen (Sicherheit) oder Sport mit großen Gruppen. Das unterscheidet sich von einer Doppelsteckung, bei der eine sonderpädagogische Fachkraft zusätzlich zur primären Lehrkraft im Unterricht ist. Markieren Sie zunächst in den Fach-Stammdaten (z.B. "Schwimmen") die Option "Doppelbelegung erforderlich". Legen Sie danach zwei Zuweisungen an, die in Klasse, Fach und Stundenzahl übereinstimmen müssen: eine primäre Zuweisung für die Lehrkraft, die den Hauptinhalt unterrichtet, und eine sekundäre für die Lehrkraft, die Sicherheit bzw. Unterstützung übernimmt. Da beide Lehrkräfte gleichzeitig anwesend sein müssen, empfiehlt sich entweder eine feste Zuweisung (etwa bei einem extern gebuchten Schwimmbad) oder ein gemeinsames Unterrichtsband, damit das System beide automatisch zur selben Zeit einplant. Bei Vertretung gilt: Fällt die primäre oder sekundäre Lehrkraft aus und die andere unterrichtet allein weiter, entsteht dafür keine Plusstunde, da beide ohnehin eingeplant waren.
  • Was ist der Unterschied zwischen Klassenzusammenlegung und Lernatelier?

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    Beide Funktionen erlauben parallelen Unterricht im selben Raum, unterscheiden sich aber grundlegend: Bei der Klassenzusammenlegung unterrichtet eine gemeinsame Lehrkraft dasselbe Fach für mehrere Klassen gleichzeitig - konfiguriert wird das pro Zuweisung (über ein Band plus Checkbox), und die Stundenzählung erfolgt nur einmal für die Lehrkraft. Beim Lernatelier hat dagegen jede Klasse ihre eigene Lehrkraft und ihr eigenes Fach - konfiguriert wird das einmalig auf Raum-Ebene über die Checkbox "Nicht exklusiv (Lernatelier)" in den Stammdaten. Jede Lehrkraft zählt hier ganz normal, kein Band nötig. Als Faustregel: Wenn eine Lehrkraft ein Fach für mehrere Klassen gemeinsam unterrichtet (z.B. Sport für 1A+1B+1C), nutzen Sie die Klassenzusammenlegung. Wenn mehrere Lehrkräfte mit unterschiedlichen Fächern parallel im selben großen Raum arbeiten (z.B. ein Selbstlernzentrum), nutzen Sie das Lernatelier. Beide Konzepte sind unabhängig voneinander und lassen sich bei Bedarf im selben Raum kombinieren.
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    Die Klassenzusammenlegung erlaubt, dass eine Lehrkraft mehrere Klassen zeitgleich unterrichtet - sinnvoll etwa bei kleiner Schülerzahl oder für Fächer wie Sport, Musik oder Kunst. Drei Bedingungen müssen erfüllt sein: Das Fach muss unter "Stammdaten > Fächer" als kombinierbar markiert sein ("Dieses Fach kann mit anderen Klassen zusammen unterrichtet werden" - Kernfächer wie Mathe oder Deutsch sollten diese Option normalerweise NICHT haben), alle beteiligten Zuweisungen müssen im selben Unterrichtsband liegen, und bei jeder einzelnen Zuweisung muss die Checkbox "Mehrere Klassen gleichzeitig unterrichten (Klassenzusammenlegung)" aktiviert sein. Legen Sie dazu für jede Klasse eine eigene Zuweisung an, aber mit identischer Lehrkraft, identischem Fach, identischem Raum und demselben Band-Namen (z.B. "Sport-I"). Bei der Berechnung plant das System alle Klassen automatisch zur exakt gleichen Zeit ein, im Stundenplan erscheint eine gemeinsame Stunde statt mehrerer Einzelstunden. Wichtig für die Deputats-Berechnung: Die Lehrkraft-Belastung zählt dabei nur einmal, nicht mehrfach - drei zusammengelegte Klassen ergeben also 1,0 Stunden Belastung, nicht 3,0.
  • Wie richte ich Unterrichtsbänder für AGs oder Religion/Ethik ein?

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    Unterrichtsbänder brauchen Sie immer dann, wenn mehrere Klassen zeitgleich unterschiedliche parallele Aktivitäten haben sollen, zum Beispiel AGs für einen Jahrgang (3A Sport-AG, 3B Kunst-AG, 3C Musik-AG gleichzeitig, damit Schüler jahrgangsübergreifend wählen können) oder Religion/Ethik parallel für mehrere Klassen. Ein Band erstellen Sie entweder direkt beim Anlegen bzw. Bearbeiten einer Unterrichtszuweisung (dort Band auswählen oder neu benennen) oder zentral über die eigene Kachel "Unterrichtsbänder" im Hauptmenü. Ordnen Sie dann alle betroffenen Zuweisungen demselben Band-Namen zu, zum Beispiel "AG Jahrgang 3" für alle drei AG-Zuweisungen. Bei der Stundenplan-Berechnung stellt das System sicher, dass alle Zuweisungen eines Bands exakt zur gleichen Zeit stattfinden - im Ergebnis etwa freitags 5. Stunde parallel Sport-AG, Kunst-AG und Musik-AG in unterschiedlichen Räumen. Tipp: Verwenden Sie sprechende Band-Namen wie "Sport-Jahrgang1" oder bei mehreren Bändern desselben Typs römische Zahlen wie "Sport-I" und "Sport-II".
  • Wann sollte ich eine feste statt einer flexiblen Zuweisung wählen?

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    Flexible Zuweisungen sind der Standard und sollten rund 90% Ihrer Zuweisungen ausmachen. Das System entscheidet dabei selbst, wann die Stunden stattfinden, berücksichtigt alle Regeln automatisch und hat dadurch die größte Chance auf einen guten Gesamt-Stundenplan. Optional können Sie Zeitpräferenzen angeben, die das System versucht, aber nicht garantiert, zu berücksichtigen. Feste Zuweisungen sollten Sie auf die restlichen rund 10% beschränken, bei denen es echte Zwänge gibt: externe Locations mit festen Buchungszeiten (z.B. ein Schwimmbad nur dienstags und donnerstags), Unterrichtsbänder, die zu bestimmten Zeiten stattfinden müssen, oder organisatorische Zwänge wie eine feste Konferenzzeit. Der Vorteil ist eine garantierte Zeitslot-Belegung, der Nachteil eine geringere Flexibilität für das System - zu viele feste Zuweisungen können eine gute Planung sogar unmöglich machen. Sie können eine Zuweisung auch teilweise fest machen, etwa 2 von 6 Deutschstunden fest auf Montag legen und die restlichen 4 flexibel lassen. Im generierten Stundenplan sind feste Stunden mit einem Schloss-Symbol bzw. [FEST] markiert.
  • Matrix-Ansicht oder Einzelzuweisungen - wann nutze ich was?

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    Für die Masse der normalen Fächer (rund 80% der Arbeit) ist die Matrix-Ansicht unter "Unterrichtszuweisungen" am schnellsten: Sie sehen eine Tabelle mit Klassen/Fächern in den Zeilen und Lehrkräften in den Spalten, klicken in die passende Zelle, wählen eine verfügbare Lehrkraft (nur passende Lehrkräfte mit dem Fach werden angezeigt) und geben die Stundenzahl ein. Farbcodierung zeigt sofort den Status: Grün verfügbar und kompetent, Orange Fachfremd-Unterricht, Gelb wenig Restkapazität, Rot bereits überlastet. Für Spezialfälle (die restlichen rund 20%) nutzen Sie stattdessen Einzelzuweisungen über "Neue Zuweisung": Hier haben Sie volle Kontrolle über Zuweisungstyp (fest/flexibel), Zeitpräferenzen, Unterrichtsbänder und Doppelbelegungen - etwa für Schwimmen mit fester Buchungszeit oder AG-Bänder. Empfohlener Workflow: erst die Matrix-Ansicht für die Klassenlehrer- und Fachlehrerstunden nutzen, danach die Spezialfälle als Einzelzuweisungen ergänzen, und abschließend über die Status-Übersicht kontrollieren, ob alle Klassen vollständig versorgt sind und niemand überlastet ist.
  • Wie kopiere ich eine Klasse für Parallelklassen?

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    Markieren Sie die vollständig konfigurierte Vorlage, zum Beispiel Klasse 1A, und rufen Sie "Klasse kopieren" auf. Im Dialog geben Sie den neuen Klassennamen ein (z.B. "1B") und wählen für Klassenleitung und Klassenraum jeweils, ob die Vorlage übernommen oder eine andere Lehrkraft bzw. ein anderer Raum gewählt werden soll. Übernommen werden dabei alle Fächer mit Wochenstunden, der Unterrichtsbedarf pro Tag, Förderbedarfe und weitere Konfigurationen. Für eine dreizügige Grundschule sieht ein effizienter Workflow so aus: Klasse 1A komplett konfigurieren (ca. 15 Minuten), dann 1A nach 1B und 1C kopieren (je nur 1 Minute, nur Raum und Klassenleitung ändern), anschließend Klasse 2A neu anlegen und wieder für 2B/2C kopieren. Statt 12 × 15 Minuten für zwölf Klassen kommen Sie so auf etwa 60 statt 180 Minuten Gesamtaufwand. Über den Button "Unterrichtsversorgung prüfen" sehen Sie anschließend auf einen Blick, bei welchen Klassen die Summe der Fach-Wochenstunden noch nicht zum Unterrichtsbedarf passt.
  • Wie kopiere ich eine Lehrkraft, um Zeit zu sparen?

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    Markieren Sie eine bereits vollständig konfigurierte Lehrkraft und klicken Sie auf "Duplizieren". Im Dialog geben Sie Name, Vorname und Kürzel der neuen Lehrkraft ein und wählen per Checkbox aus, was übernommen werden soll: Unterrichtsverpflichtung, Verfügbarkeitszeiten und Fächer lassen sich in der Regel gut übernehmen, blockierte Zeiten und ein persönlicher Stammraum dagegen meist nicht, da sie individuell sind. Danach müssen Sie nur noch die tatsächlichen Unterschiede anpassen, statt alle Felder erneut auszufüllen. Das lohnt sich besonders bei größeren Kollegien mit vielen ähnlich strukturierten Stellen (z.B. mehrere Vollzeit-Grundschullehrkräfte mit denselben Fächern). Für einen schnellen Überblick über alle Lehrkräfte wechseln Sie zwischen Listen-Ansicht (ideal zum Sortieren und Suchen) und Karten-Ansicht (ideal für Details auf einen Blick), und nutzen bei größeren Kollegien die Filter- und Suchfunktion sowie die Auslastungs-Übersicht, die auf einen Blick zeigt, wer noch Kapazität frei hat und wer überlastet ist.
  • Wie weise ich ein Fach auf einmal mehreren Lehrkräften zu?

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    Statt jede Lehrkraft einzeln zu öffnen, können Sie ein Fach in einem Schritt vielen Lehrkräften gleichzeitig zuweisen oder wieder entfernen - praktisch etwa für "Sport an alle Sportlehrkräfte". Öffnen Sie dazu "Fächer", markieren Sie das gewünschte Fach und klicken Sie im Menüband in der Gruppe "Lehrkräfte" auf "Lehrkräften zuweisen". Im Dialog "Fach Lehrkräften zuweisen" wählen Sie zunächst die Aktion ("Fach zuweisen" oder "Fach entfernen") und beim Zuweisen zusätzlich einmalig die Fachart: "Primärfach (Hauptfach)", wenn die Lehrkraft das Fach studiert hat, oder "Sekundärfach (Nebenfach)" bei fachfremdem Unterricht. Über das Suchfeld finden Sie Lehrkräfte schnell, mit "Alle auswählen" bzw. "Auswahl leeren" markieren Sie alle sichtbaren Einträge auf einmal. Jede Zeile zeigt den aktuellen Status: Hauptfach, Nebenfach oder Noch nicht zugewiesen. Das Ganze ist robust: Lehrkräfte, die das Fach bereits besitzen, werden beim Zuweisen einfach übersprungen, Lehrkräfte ohne das Fach beim Entfernen ebenso. Eine bereits zugewiesene Fachart wird durch erneutes Zuweisen nicht verändert.
  • Was bewirken Fachdauer und Lehrkraft-Faktor bei der Deputats-Anrechnung?

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    Zwei Fach-Einstellungen steuern, wie stark eine Stunde dieses Fachs auf das Deputat (die Vertragsstunden) einer Lehrkraft angerechnet wird: die "Basiszeit (Fachdauer)", also wie lange eine Unterrichtseinheit dauert (z.B. 45 Minuten, oder nur 25 Minuten bei einer kurzen Förder- oder Bewegungseinheit), und der "Lehrkraft-Faktor" (0,00-2,00), eine zusätzliche Gewichtung, bei der 1,00 normale Anrechnung, 0,50 halbe Anrechnung (z.B. bei einer AG) und 2,00 doppelte Anrechnung bedeutet. Gerechnet wird nach der Faustformel: Anrechnung = (Fachdauer ÷ Standard-Stundenlänge Ihrer Schule) × Lehrkraft-Faktor. Eine normale 45-Minuten-Stunde mit Faktor 1,00 zählt also als 1,00, eine 25-Minuten-Förderstunde nur als rund 0,56, eine AG mit halbem Faktor als 0,50. Deshalb erscheinen in den Auslastungs-Übersichten jetzt teils Kommazahlen wie "12,44 Std. verfügbar" - das ist korrekt und beabsichtigt, es spiegelt die tatsächliche Belastung wider. Werden zwei Klassen gemeinsam unterrichtet (Verbund), zählt das für das Deputat nur einmal. Die Einstellungen pflegen Sie unter "Stammdaten > Fächer".
  • Wie funktionieren Zeitpräferenz und Doppelstunden-Regelung bei Fächern?

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    Bei jedem Fach legen Sie eine Zeitpräferenz (früh/mittel/spät/egal) mit einer Gewichtung von 0-100% fest. Für Hauptfächer wie Mathematik oder Deutsch sind 90-100% sinnvoll, für Fächer wie Sport oder Musik eher 50-80%, da sonst zu viele "sehr wichtige" Präferenzen miteinander konkurrieren und das System keinen guten Kompromiss mehr findet. Bei der Doppelstunden-Regelung wählen Sie zwischen "Muss", "Sollte", "Kann" und "Nein". "Muss" erzwingt garantiert Doppelstunden - Achtung, das funktioniert nur bei gerader Wochenstundenzahl (2, 4, 6 Stunden), sonst entstehen Probleme. Für die meisten Fächer ist "Sollte" die bessere Wahl: Das System bevorzugt Doppelstunden, plant aber bei Bedarf auch Einzelstunden, zum Beispiel 5 Stunden Deutsch als 2 Doppelstunden plus 1 Einzelstunde. Tipp: Nutzen Sie die ganze Skala der Gewichtung statt für fast alles 100% zu vergeben - sonst verliert das System die Flexibilität, echte Prioritäten zu setzen.
  • Was ist ein Lernatelier, und wie richte ich es ein?

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    Ein Lernatelier ist ein Raum, in dem beliebig viele Klassen mit unterschiedlichen Lehrkräften und unterschiedlichen Fächern gleichzeitig arbeiten dürfen, ohne dass dies als Raum-Konflikt gewertet wird - typisch für Selbstlernzentren, offene Lernräume, eine Mensa mit paralleler Nutzung oder einen Werkraum mit mehreren Gruppen. Aktiviert wird das Flag auf Raum-Ebene, nicht bei der Zuweisung: "Stammdaten > Räume > Raum bearbeiten" und dort die Checkbox "Nicht exklusiv (Lernatelier)" setzen. Der Raum erscheint danach in allen Listen mit einem gelben "Lernatelier"-Badge. Dadurch entfallen für diesen Raum die Raum-Konflikt-Prüfung (beliebig viele Zuweisungen auf denselben Zeitpunkt sind möglich) und die Kapazitätsprüfung. Weiterhin gilt aber: Eine Lehrkraft kann nicht gleichzeitig in zwei Räumen sein, und eine Klasse kann nicht gleichzeitig zwei Fächer haben. Ein Lernatelier lässt sich außerdem mit einer Klassenzusammenlegung kombinieren, etwa wenn zwei Klassen gemeinsam von einer Lehrkraft betreut werden, während eine dritte Klasse im selben Raum individuell mit einer anderen Lehrkraft arbeitet.
  • Was bedeutet "Extern" bei einem Raum, und wann sollte ich es aktivieren?

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    Aktivieren Sie "Extern" bei Räumen, die außerhalb des Schulgebäudes liegen, zum Beispiel ein externes Schwimmbad oder eine mitgenutzte Sporthalle. Das System berücksichtigt dann Wegezeiten und vermeidet, dass Unterricht in diesem Raum direkt vor oder nach Unterricht in einem anderen Raum liegt. Bei einem Schwimmbad mit gebuchten Zeiten kombinieren Sie "Extern" sinnvollerweise mit einer Fach-Bindung an "Schwimmen" und schränken die Verfügbarkeit auf die tatsächlich gebuchten Tage und Stunden ein (Verfügbarkeits-Tab im Raum-Dialog). Bei der späteren Unterrichtszuweisung legen Sie Schwimmen dann als feste Zuweisung genau für diese Zeiten an, statt es flexibel planen zu lassen. Bei einer geteilt genutzten Sporthalle, die zum Beispiel nachmittags an einen Verein geht, schränken Sie stattdessen einfach die Verfügbarkeit des Raums ein ("nur bis 14:00 Uhr") - das System plant dann automatisch keinen Sport mehr danach ein.